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Das Wetter wandert mit

 

wandern-wetterOutdooraktivitäten wie Wandern, Segeln oder Bergsteigen sind ein Trendthema unserer Zeit. Eine Vielzahl von Faktoren tragen zu einem gelungenen Ausflug in die Natur bei. Besonders das Wetter beeinflusst Wandertouren in die Berge oder einen Segeltörn auf der Ostsee. Nur wer das Wetter und seine Vorboten richtig einschätzt, kann Aktivitäten im Freien entspannt genießen.

Eine wichtige Informationsquelle zum aktuellen Wettergeschehen und Vorhersage spielt der Wetterbericht.

Wassertemperaturen, Windstärken, Sturmwarnungen und Schneefallgrenzen – die Vielzahl von Informationen ermöglicht Freizeitsportlern eine genaue Planung ihrer Aktivitäten.

Um auf eine Verschlechterung des Wetters sowie Wetterumschwünge rechtzeitig reagieren zu können, sollten Outdoorfans schnelle Rückwege, Unterschlüpfe und Abholdienste in ihre Tour einplanen. Auch sollte ein Abbruch der Tour jederzeit möglich sein.

Ein unerwartetes Umschlagen des Wetters kann nicht nur den Spaß beim Wandern, Segeln, Klettern oder Walken beeinträchtigen, sondern kann unter Umständen die Freizeitsportler in Gefahr bringen. So ist das Wetter für Bergsteiger der größte Feind. Je höher sie steigen, desto schneller kann das Wetter innerhalb von Minuten umschlagen. Bestimmte Vorsichtsmaßnahmen und eine gute Planung tragen zu einer sicheren Tour in die Berge bei.

Seit Jahrhunderten erforschen die Menschen das Wetter. Sie lernten seine Vorboten richtig zu deuten und gaben ihr Wissen von Generation zu Generation weiter. Eine sichere Vorhersage bietet der Luftdruck und die Windrichtung. Ruhiger Wind aus Nordosten und hoher Luftdruck sind Indizien für gleichbleibendes Wetter über einen längeren Zeitraum. Sogenannte Kumuluswolken im Sommer versprechen ebenfalls konstante Wetterbedingungen ebenso wie Schwalben, die in höherer Luft nach Insekten jagen. Ein weiteres Hilfsmittel, beständige Wetterverhältnisse zu bestimmen, sind sich schnell auflösende Kondensstreifen von Flugzeugen am Himmel.

Besonders der frühe Morgen entscheidet über gutes Wetter am Tage. Frühtau und Frühnebel steigern die Vorfreude auf einen Ausflug ins Freie. Beginnt der Tag mit schlechtem Wetter, weisen Signale wie aufsteigende oder sich auflösende Wolken und steigender Luftdruck auf eine Verbesserung der Wetterlage hin. Kräftiger Nebel am Abend ist ein weiterer Hinweis auf gutes Wetter am nächsten Tag.

Die aktuelle Wetterlage und Voraussagen für die kommenden Tage unterstützen die Planung von Outdooraktivitäten. Es ist wichtig, den Wetterbericht zu verfolgen, um Risiken richtig einschätzen zu können. Fällt der Ausflug dennoch buchstäblich „ins Wasser“, sind Flexibilität und Improvisation der Freizeitsportler gefragt. Gute Grundkenntnisse über das Wetter sind meist Erfahrungswerte. Um auf eine Klettertour, einen Segeltörn oder einen Spaziergang ins Grüne gut vorbereitet zu sein, ist die Wetterbeobachtung stets eine große Hilfe.

Die wichtigsten Materialien von Winterstiefeln und Schuhen: Goretex, Vibram & Co

 

Winterstiefel sollen nicht nur gut aussehen, sondern auch bestimmte Anforderungen erfüllen. Sie müssen wasserdicht sein und vor allem warmhalten.

Eine der bekanntesten Marken, die diese Eigenschaften erfüllen, werden von der Firma Goretex hergestellt. Goretex Winterstiefel haben eine aus Teflon hergestellte Membran. Daher sind sie wasserundurchlässig, halten enorm warm und verfügen trotzdem über eine gute Luftzirkulation, damit der Fuß im Schuh nicht feucht wird und schwitzt. Diese luftige gitterartige Struktur ist sehr effizient und erfüllt alle Eigenschaften eines perfekten Winterstiefels. Winterstiefel von Goretex gibt es für Damen, Herren und Kinder. Sie vereinen praktische und modische Eigenschaften. Goretex Winterstiefel sind strapazierfähig und der Hersteller gibt eine Garantiezeit auf seine Stiefel.

Die Stiefel verfügen über eine rutschfeste Sohle und thermogeformte Einsätze für Knöchel und Wade. Die Winterstiefel von Goretex haben Echtleder, Velourleder oder auch Syntetik als Obermaterial. Die Stiefel sind mit Syntetik oder auch einem Mischfutter von Acryl und Polyamid gefüttert. Somit hat die kalte Jahreszeit keine Chance. Die Farben variieren von dunklen Tönen bis hin zu hellen dezenten Farbtönen. Mit Muster oder unifarben, die Pflege ist einfach und unkompliziert. Von universell einsetzbaren Tüchern bis hin zum Pflegespray ist alles erhältlich. Vibram erfüllt die Trageeigenschaften ähnlich, wie Goretex.

Die Winterstiefel verfügen über eine Wasserdichte von 100%. Sie sind äußerst atmungsaktiv, da sie aus einem dreidimensionales Material sind. So ermöglicht eine Luftzirkulation längs des Knöchels den Transport der feuchten Wärme nach außen. Der Fuß schwitzt nicht und wird trotzdem sehr warmgehalten. Die Sohlen sind rutschfest und grob und somit geben sie auf winterlichen Böden einen besonders guten Halt.

Vibram Winterstiefel sind auch bei Wintersportaktivitäten besonders geeignet. Durch ihre hervorragenden rutschfesten und warmen Eigenschaften, machen sie lange Aufenthalte mit sportlichen Aktivitäten einfach perfekt.
Vibram Winterstiefel geben dem Träger ein besonderes Gefühl von Sicherheit. Sie sorgen für einen festen Sitz mit besonders hohem Tragekomfort. Auch diese Stiefel gibt es für Damen, Herren und Kinder. Farblich variieren sie ähnlich, wie bei Goretex Winterstiefeln. Eine große Farbpalette steht zur Auswahl. Auch die Pflege gestaltet sich einfach. Sprays oder Bürsten und Tücher machen die Schuhpflege einfach.

Aber egal für welchen Winterstiefel man sich entscheidet. Bei Goretex, Vibram & Co. liegt man immer richtig.

Der berühmte Jakobsweg – Was macht das Pilgern aus?

 

JakobswegIn den letzten 30 Jahren begann ein regelrechter Boom ums Pilgern. Orte wie Santiago de Compostela in Spanien erlebten mit der Wiederbelebung des Jakobswegs einen wahren “Ansturm”. Selbst vor Prominenten macht die Popularität des Jakobsweges nicht halt, Harpe Kerkeling mit seinem Pilgerbuch “Ich bin dann mal weg” genoss nicht zu letzt durch die Aktualität des Themas sichtlich Aufmerksamkeit.

Doch nicht nur wegen Prominenten Werbeträgern sei es zu Verdanken, dass es zu einer Renaissance des Pilgerweges kam. So muss es deutlich gewichtigere Gründe geben, wieso das Pilgern eigentlich für so viele faszinierend ist.

Was wird als Jakobsweg bezeichnet?

Zunächst wird als Jakobsweg der Pilgerweg zum angeblichen Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Galicien (Spanien) bezeichnet. Primär wird darunter der Camino Francés verstanden, jene hochmittelalterliche Hauptverkehrsroute Nordspaniens, die von den Pyrenäen über Königsstädte wie Pamplona, Estella, Burgos, Jaca und Léon hinreicht und sie miteinander verbindet.

Die Entstehung dieses Weges lässt sich auf das 11. Jahrhundert zurückverfolgen. Aus einem Pilgerführer (lat. Liber Sancti Jacobi) des 12. Jahrhunderts geht hervor, dass es im französischen Raum vier andere Routen gibt, die jedoch in den Pyrenäen zu einem Pilgerweg zusammenkommen. Der spanische Hauptweg wurde 1993 in das UNESCO- Welterbe aufgenommen, nachdem es zu einer Wiederbelebung der Pilgerfahrten in den 1970er und 1980er Jahren kam. Schließlich erhielten 1998 auch die im Liber Sancti Jacobi gelisteten französischen Wege diesen Titel.

Im Allgemeinen sind die Gründe aus denen sich ein Mensch auf die Wanderung begibt sehr vielschichtig. Meistens spielt dabei die Sinnsuche eine übergeordnete Rolle. Dennoch kann man sich auf 2 Aspekte beschränken: auf den religiösen und sportlichen. Pilgern wird seit jeher schon als “Beten mit den Füßen” bezeichnet und hat als wichtigstes Ziel das Heil für die Seele zu bringen. “Leute des Weges” wie sich die ersten Pilger bezeichnet hatten, waren durch ihr unruhiges Reisen auf der Suche nach Gott. Diese Welt sei ihnen kein Zuhause, weil ihre wahre Heimat im Himmel ist, so wurde es ihnen immer wieder gepredigt. Im Hebräerbrief des Neuen Testaments heißt es: ”Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir”

Doch was ist überhaupt der Ursprung dieses Glaubens an den Apostel Jakobus, der so viele Menschen seit Jahrhunderten in ihren Bann zieht und so manchem die letzten Kräfte abverlangt? Die Bekundung, dass der Apostel Jakobus (der Ältere) auf der iberischen Halbinsel missioniert habe geht auf das frühe 7. Jahrhundert zurück. Doch erst nach der arabischen Eroberung im 8. Jahrhundert wurden diese Überlieferungen aufgegriffen. Im Zeichen der befürchteten Islamisierung bedurfte es an einer christlichen Identifikationsgestalt, vor allem sollten die Nachfolgereiche des untergegangenen Westgotenreich sich an einem Hoffnungsschimmer festhalten können.

Die durch eine Vision veranlasste Suche des Apostelgrabes im äußersten Nordwesten Spaniens im Zeitraum von 818 bis 834 unter König Alfonso den Zweiten und die Mystifizierung über die Überbringung des heiligen Leichnams von Jerusalem an das damals bekannte Ende der Welt, verfestigte bei vielen den christlichen Glauben. Anfangs beschränkte sich der Einzugsbereich der Verehrung auf Kantabrien (Region im Norden Spaniens). Nach etwa 930, als Nordspanien geschlossen dem christlichen Herrschaftsgebiet eingegliedert wurde, kamen schon vereinzelt Pilger aus Aquitanien (Südwesten Frankreichs) und dem Bodensee.

Um beim schon erwähnten sportlichen Aspekt zu bestehen bedarf es einer gründlichen Vorbereitung. Zu einer gewissen Grundfitness darf das Gewicht des gepackten Rucksacks keinesfalls mehr als 10-15 Prozent des eigenen Körpergewichts überschreiten. So erkennt man einen erfahrenen Pilger an seinem Gewicht. Um in den Genuss der preisgünstigen Pilgerherbergen und zum Tragen der entsprechenden Abzeichen zu kommen, muss man folgendes beachten: Entweder hat man den ganzen Weg, oder den Weg durch Spanien, mindestens aber die letzten 100 km der Strecke zu Fuß beziehungsweise die letzten 200 km zu Pferd oder per Fahrrad zurückgelegt. Dies alles wird mit Stempeln von einzelnen Stationen in einem Pilgerausweis verzeichnet und berechtigt die oben genannten Privilegien.

Letzten Endes besitzt der Jakobsweg eine ganz besondere Ausstrahlung, die jeden Pilger auf seine Weise begeistert vor allem aufgrund der einzigartigen Mischung aus historischen Bauwerken, Naturerlebnissen und der Begegnung mit anderen Pilgern. Dabei ist für viele der Höhepunkt der Reise die Pilgermesse in der Kathedrale von Santiago de Compostela. In der Regel findet sie täglich um 12 Uhr statt und bildet einen würdigen Abschluss der Pilgerfahrt auf dem Jakobsweg.

Welches Schuhwerk brauche ich für anspruchsvollen Tagestouren in den Alpen?

 

Die richtigen Schuhe in den Alpen

Die alten Wanderstiefel haben mich über 30 Jahre auf vielen Bergtouren in den Alpen begleitet. Dreimal wurden sie besohlt, das letzte Mal vor 8 Jahren in Bad Wiessee, als nach der Wanderung von Lenggries über den Fockenstein kurz vor Bad Wiessee die linke Sohle abfiel. Der Schuhmacher freute sich über die guten alten Lederstiefel: „Das lohnt sich noch immer“. Zwei Tage später beim Aufstieg auf den Wallberg waren sie wieder dabei.

Jetzt ist das Oberleder an einigen Stellen von den vielen Klettertouren dünn geworden, da hilft nichts mehr, es heißt Abschied nehmen von den guten alten Bergkameraden.

Was kommt jetzt?

Im Herbst ist Wandern in Vorarlberg mit den beiden dreizehn- und fünfzehnjährigen Enkeln geplant. Beide brauchen auch neue Schuhe, sie wachsen so schnell aus den Schuhen heraus. In den vergangenen Jahren haben wir es immer wieder erlebt, dass auf den Gipfeln schon Schnee war. Die Schuhe müssen also auch dafür geeignet sein.

Zwei Wochen Bergwandern im Herbst bedeutet für uns ein allmähliches Akklimatisieren an die Höhe und ebenso ein allmähliches Steigern des Schwierigkeitsgrades, schon am ersten Tag Touren „nur für Geübte oder mit Bergführer“ zu unternehmen kann schnell zu Unfällen wegen mangelnder Kondition führen. Für die richtigen Schuhe dazu gibt es verschiedene Wahlmöglichkeiten.

Die ersten Tagestouren werden uns zum Teil über Wege, Bergwiesen, durch Wälder und auch schon über steinige Untergründe führen. Hierzu sind Schuhe mit einem geringen Gewicht angemessen, wir müssen uns ja wieder an die Berge gewöhnen. Ein leichter Outdoorschuh reicht dazu, knöchelhohe Wanderschuhe aus leichtem aber festem Material können die bessere Wahl sein, wasserfest müssen sie auf jeden Fall sein, Bergwiesen sind vormittags noch feucht und mit feuchten Füssen den ganzen Tag zu wandern ist unangenehm und kann schnell zu Blasen führen. Goretex hat sich dazu als Innenfutter seit Jahren bewährt. Weiterhin muss der Fuß gut unterstützt und das Gehen erleichtert werden. Vor dem Kauf ist der Schuh anzuprobieren und ausgiebig zu testen. Wichtig ist auch ein Preisvergleich, es gibt für den gleichen Schuh zuweilen sehr große Preisunterschiede.

Nach ein paar Tagen haben wir uns schon etwas an die Berge gewöhnt, die Touren können anspruchsvoller werden, eine höhere Trittsicherheit ist jetzt erforderlich. Ein guter Treckingschuh ist hier die beste Wahl, das Angebot ist groß und die Wahl fällt schwer. Das Obermaterial soll vor Feuchtigkeit und Kälte schützen. Geöltes Nubukleder, das dazu noch Silikon – imprägniert ist, ist eine sehr gute Wahl. Ein solcher Schuh kommt meinen alten Dachstein Stiefeln im Laufkomfort recht nahe, nur dass er erheblich leichter ist.

Für die letzten Tage sind Tagestouren vorgesehen, bei denen steile Grate zu überqueren sind, Schneefelder mit Steigungen von über 100% werden begangen und ab und zu geht es ein Stück am Seil. Hier sind richtige Bergstiefel angemessen, von denen es eine große Auswahl gibt. Auch hier ist bei höchstem Komfort das Gewicht im Laufe der Jahre immer geringer geworden.

Hier findet man die passenden Trekkingschuhe von Timberland, AKU, Mammut, Columbia, usw..

Wandertouren für Anfänger

 

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Der wohl beliebteste Volkssport ist das Wandern. Diese Freizeitbeschäftigung ist an keine Altersgruppe gebunden, denn wandern heißt ja, sich in normalem Schritt fortzubewegen und dabei die Natur genießen und erleben.

Die verschiedenen Formen des Wanderns gehen vom einfachen Wandern über Nordic Walking bis hin zum Weit- und Nachtwandern. Wer einmal das Wandern für sich entdeckt hat, möchte diese Form der aktiven Freizeitgestaltung nicht mehr missen. Wandergruppen und Wandervereine bieten gerade Anfängern die Möglichkeit, von ihren Erfahrungen rund ums Wandern zu profitieren.

Die Wanderbekleidung sollte bequem und der Jahreszeit entsprechend sein. Besonders wichtig sind die Wanderschuhe, denn diese sollten sowohl aus wasserdichtem Material als auch mit einer rutschfesten Sohle ausgestattet sein.

Für Anfänger bieten sich ausgewählte Wandertouren geradezu an. Diese können gern auch selbst geplant und zusammengestellt werden. Dabei ist jedoch zu beachten dass die Touren nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang sind. Eher ebenes Gelände mit nur leichten Steigerungen ermöglicht jedem Wanderer einen optimalen Einstieg, denn etwas Abwechslung erhöht den Spaßfaktor am Wandern. Wanderkarten und Wanderführer aus allen Wandergebieten sind beim Zusammenstellen von Wandertouren für Anfänger eine große Hilfe.

Die Wandertouren sind vom Start bis zum Ziel gekennzeichnet und meist ist eine vorgesehene Zeitangabe aufgeführt. Wichtige Toureninformationen wie die Länge der Strecke, Beschaffenheit der Wege, Steigungen und Alternativwege sind mit angegeben. Aber Vorsicht, Anfänger und Familien mit Kindern brauchen oftmals eine längere Zeit zum Wandern der ausgewählten Wanderroute. Wanderpausen um Kräfte zu sammeln und entspannen sollten mit eingeplant werden.

Wer sich keine eigene Wandertour auswählen möchte, hat die Möglichkeit, sich einer Wandergruppe oder einem Wanderverein anzuschließen, denn in allen Wandergebieten werden Wandertouren für Anfänger mit und ohne Führung von Vereinen und Verbänden angeboten.

So wird das Wandern in Mecklenburg zu einem besonderen Erlebnis. Mehr als 1000 Kilometer Wanderwege und Naturlehrpfade durch eine einzigartige Natur entlang der Küste und rund um die vielen Seen bieten jedem Anfänger die richtige Wanderroute.

Bergwanderungen auf eigens für Anfänger ausgeschilderten Wanderrouten stellen eine besondere Herausforderung dar. Hier ist vor allem gutes Schuhwerk entscheidend für eine entspannte Wanderung. Das bergige Gelände und der unterschiedliche Untergrund der Wege machen diese Wanderungen so einmalig. Sie sollen den Wanderer fordern, aber nicht überfordern. Der zu bewältigende Höhenunterschied, die Fauna und Flora und der Ausblick machen diese Wandertouren so besonders.

Wandertouren für Anfänger sollten immer nur so ausgewählt werden das für alle Wanderfreunde das Ziel erreichbar ist, denn nur so stehen Wandern und Spaß am Wandern im Einklang.

Wie pflegt man seinen Wanderstiefel aus Leder?

 

Um beim Wandern in freier Natur den richtigen Halt zu haben, ist es von großer Bedeutung geeignete Wanderstiefel zu tragen. Und damit diese auch für viele Wanderungen halten, ist es wichtig sie regelmäßig zu pflegen. Da die Stiefel einer großen Belastung unterliegen, reichen normale Schuhpflegemittel oft nicht aus.

Besonders wichtig bei der Pflege ist die Imprägnierung, weswegen das Schuhwerk regelmäßig nachimprägniert werden sollte. Die Imprägnierung verhindert, dass das Leder wasserdurchlässig wird und man somit nasse Füsse bekommen kann. Ein gutes Erkennungszeichen, ob ihr Stiefel nachimprägniert werden muss, ist, ob das Wasser von dem Schuh abperlt. Wenn dies nicht mehr der Fall ist, muss der Schuh nachimprägniert werden. Solte der Schuh doch einmal von innen nass sein, dann sollte man den Stiefel mit Zeitung ausstopfen und so die Zeitung das Wasser aufsaugen lassen. Nach einem Tag kann man die Zeitung dann wieder herausnehmen und den Stiefel benutzen.

Ist das Leder sehr trocken und spröde und bietet somit nicht mehr den gewohnten Tragekomfort, kann man es mit Einfettung wieder weich machen. Dabei muss man jedoch darauf achten, dass man das Leder nicht überfettet, das heißt zu viel Fett auf das Leder reiben. Denn dies würde zu einer Senkung der Atumungsaktivität der Stiefel führen. Eine leichte Einfettung hingegen verlängert die Lebensdauer deutlich. Bei der Einfettung reibt man einfach den Schuh mit dem Pflegemittel ein und lässt es ein paar Stunden einziehen. Danach ist der Unterschied deutlich zu erkennen, denn der Schuh glänzt nun wieder mehr und ist nicht mehr spröde beziehungsweise trocken.

Zur allgemeinen Pflege von Wanderstiefeln kann man sagen, dass es nützlich ist sie nach jeder Wanderung grob zu putzen. Das heißt die Sohle von Dreck zu befreien und wenn nötig diese eventuell einmal mit einen feuchten Tuch zu überputzen.

Auch die Schnürsenkel kann man pflegen, indem man sie bei Verschmutzung von dem Schuh abmacht und einmal in die Waschmaschine steckt. Danach sehen sie wieder besser und sauberer aus. Wenn sie allerdings beim Wandern reißen oder ausfransen, dann lohnt es sich neue Schnürsenkel zu kaufen. Dabei sollte man besonders auf die richtige Länge und Farbe achten, damit sie gut zu dem Stiefel passen.

Diese Pflege lässt die Wanderstiefel auch nach mehreren Jahren noch wie neu aussehen und so wird einem der Spaß am Wandern in der Natur nie vergehen.

Die Wanderausrüstung hängt von der geplanten Tour ab

 

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Wird eine Wanderung in die Berge geplant, muss beachtet werden, dass sich das Wetter in den Bergregionen sehr schnell ändern kann. Deshalb muss die Kleidung auf alle Fälle atmungsaktiv, regenfest und Wind abweisend sein und idealerweise aus mehreren Schichten bestehen. Das bringt bei ausgedehnten Wanderungen den Vorteil, dass schnell einmal eine Schicht an- oder ausgezogen und im Rucksack verstaut werden kann. Zur richtigen Wanderausrüstung Wanderschuhe gehören natürlich auch die richtigen Wanderschuhe.

  • Fest & Stabil

Die Wanderschuhe sollten einen hohen Schaft haben, damit die Füße zusätzlichen Halt bekommen. Eine stabile, aber dennoch flexible Laufsohle mit einem guten Profil sorgt für einen zusätzlichen Halt auch auf felsigen Untergründen bei Auf- und Abstiegen. Wasserdichte Schuhe sind auf alle Fälle empfehlenswert, damit bei der Wanderung auch einmal ein kleinerer Bach durchquert werden kann, ohne dass die Füße nass werden. Bewährt haben sich Wanderschuhe, die mit einem speziellen Innenfutter ausgestattet sind, oder bei denen eine Membran aus Gore-Tex eingearbeitet worden ist. Auch hier ist eine Atmungsaktivität sehr wichtig, damit die Füße nicht nach kurzer Zeit schon anfangen zu schwitzen.

  • Komfortabel & Bequem

Aber auch für Wanderungen im Flachland ist eine gute Wanderausrüstung sehr wichtig. Kleidung und Schuhe müssen bequem und angenehm zu tragen sein. Für kürzere Wanderstrecken, die teilweise auch über asphaltierte Straßen und gut ausgebaute Wanderwege führen, sind leichte Wanderschuhe vollkommen ausreichend. Dennoch sollte auf eine ausreichende Stabilität und Bequemlichkeit geachtet werden. Wanderschuhe sollten immer gut sitzen, sodass die Füße beim Laufen nicht im Schuh hin und her rutschen. Dadurch könnten auch schon beim Erwandern von kurzen Wegstrecken unangenehme Blasen entstehen. Oftmals werden sie auch Walkingschuhe oder Multifunktionsschuhe genannt. Diese zeichnen sich besonders durch eine leichte und flexible Laufsohle aus, die eine gute Schrittdämpfung ermöglicht.

  • Wandern im Winter

Sehr beliebt sind auch Winterwanderungen. Touren die im Sommer leicht bewältigt werden können, bekommen im Winter einen ganz anderen Charakter. Dicke Socken aus einem Wollmix zu tragen, das ist im Winter sehr wichtig um kalte Füße zu vermeiden. Die gesamte Wanderausrüstung Wanderschuhe sollte kältefest sein. Zu Beginn der Wanderung ist es empfehlenswert, sich nicht zu warm zu kleiden, da der Körper bei den Anstrengungen einer Winterwanderung schon sehr schnell ins Schwitzen kommt. Besser ist immer eine Oberbekleidung auszuwählen, die aus mehreren dünnen Schichten besteht. Empfehlenswert sind feste, hohe Wanderschuhe aus Leder mit einer etwas steiferen Laufsohle und einem tieferen Profil die die Füße gut stabilisieren.

Bei allen Wanderungen gehören immer eine angepasste Wechselkleidung, Sonnenschutzmittel, Heftpflaster, Wanderkarten, genügend Mineralwasser und Powerriegel oder andere leichte Snacks in die Wanderausrüstung.

Wandern im Odenwald – welche Möglichkeiten gibt es hier?

 

Der Odenwald ist ein sehr großes Mittelgebirge welches sich von Baden-Württemberg über Bayern bis hin nach Hessen erstreckt. In diesem riesigen Mittelgebirge findet man unzählige Berge, wie den Katzenbuckel und die Neunkircher Höhe, aber auch noch viele weitere.

wandern-odenwaldEs gibt die Möglichkeit Wanderungen unter einer Führung durchzuführen, dabei werden Rundwanderungen und Streckenwanderungen angeboten. Die beliebtesten Strecken sind dabei der Nibelungenweg, der Alemannenweg, der Jakobusweg oder der Odenwald Schmetterling (er heißt so weil seine Form an die eines Schmettelings erinnert). Man kann sich auch Wanderungen über mehrere Tage vornehmen, so zum Beispiel eine 4-Tages Rundtour-Wanderung im Schmetterling oder der 40 Kilometer lange Weitwanderweg, der Nibelungensteig. Dieser ist allerdings eher was für erfahrene Wanderer, da er teilweise sehr beschwerliche und komplizierte Wegstrecken hat. Auch nicht zu vergessen ist der Philosophenweg. Dieser ist sehr bekannt da sehr berühmte Dichter und Denker diesen Weg schon bestritten haben um sich von der Natur inspirieren zu lassen, so unter anderem Johann Wolfgang von Goethe.

Sehr beliebt ist auch der Zwingenberg auf dem das Zwingenberger Schloss steht. Hier finden jährlich die sogenannen Schlossfestspiele statt, die unter den Touristen sehr beliebt sind. Die Wolfsschlucht gilt als romantischtes Ziel einer jeden Wanderung im Odenwald. Den höchsten Berg von Odenwald sollten sie auch nicht verachten, der Katzenbuckel. Dieser Berg misst 626 Meter an Höhe.

Im Odenwald gibt es auch mehrere Hotels, Pensionen und Gaststätten welche immer herzlich zur Einkehr und Unterkunft einladen. Hier kann man sich für den weiteren Wanderweg stärken und ausruhen. Sehenswert ist auch der Naturpark Neckartal-Odenwald und viele Burgen und Schlösser.

Unter anderem kann man im Odenwald auch verschiedene Seen finden so zum Beispiel den Eutersee oder den Marbachsee. Auch Flüsse gibt es hier eine Menge, die größten darunter sind die Weschnitz, Mümmling und Gersprenz.

Bei Wanderungen durch den Odenwald sollten man allerdings die Wanderkarte nicht vergessen. Wanderungen und Routen kann man sich online zusammenstellen und ganz auf sich und seine Wandergruppe abstimmen. Auch für Wanderungen über mehrere Tage kann man Hotels und andere Unterkünfte online buchen, dies ist einfach und sehr bequem. Außerdem werden auch einfache Wanderrouten angeboten, die sich perfekt zum Wandern für Familien mit kleinen Kindern eignen. Ein Besuch im Odenwald ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Die richtige Wanderausrüstung findet man übrigens hier: http://www.wanderschuhe.eu/

Vorbereitungen für eine Wandertour

 

Die Vorbereitungen für eine Wandertour sind in Abhängigkeit von der Dauer der Tour, der Streckenführung sowie den Natur- und Wettergegebenheiten durchzuführen. Eine mehrtägige Wandertour erfordert andere Vorbereitungen als eine Tagestour und genauso ist eine Bergtour anders zu planen als eine Wanderung im Flachland.

Streckenplanung

Jede Wandertour, unabhängig von ihrer Dauer, sollte zuerst geografisch analysiert werden. Dabei sollte die Strecke auf einer Land- oder Wanderkarte nachvollzogen und ihr Schwierigkeitsgrad sowie ihre Länge den eigenen Ansprüchen und Fähigkeiten angepasst werden. Dabei sind auch die topografischen Eigenheiten zu beachten, denn oftmals erscheint ein Streckenabschnitt auf der Landkarte recht kurz, kann sich dann aber aufgrund der zu bewältigenden Höhenmeter enorm ausdehnen. Ein grober Zeitplan kann im Nachhinein aufgestellt werden, der auch Zeitpuffer für Ruhepausen und sonstige Verzögerungen enthalten sollte. Auf Wanderungen durch wildes Gelände ohne Beschilderung sollte auch ein Kompass oder ein modernes GPS-Gerät in Betracht gezogen werden um nicht die Orientierung zu verlieren.

Ausrüstung

Die Ausrüstung für die Wandertour sollte genau mit der Dauer der Tour, der Streckenführung sowie der möglichen Witterung abgestimmt werden. Je länger die Dauer der Tour, desto schwerer die langfristige genaue Wetterprognose und desto eher sollten alle Witterungseventualitäten in Betracht gezogen werden. Insbesondere die Kleidung sollte regen- und windabweisende Kleidungsstücke enthalten um nicht von plötzlichen Wetterumschwüngen überrascht zu werden. Wechselkleidung ist auch bei kurzen Touren angebracht. Spezielle Kleidung ist bei schwierigen Bergtouren notwendig, wenn die Möglichkeit einer Konfrontation mit extremen Wetterereignissen besteht.
Besonderen Wert sollte auch auf das passende Schuhwerk gelegt werden. Bequeme und feste Wanderschuhe sind ein Muss. Ergänzt werden sollte das Schuhwerk durch bequeme Socken, die leicht den Schweiß aufnehmen.
Spezielle Wachspräparate, mit denen die Füße eingerieben werden, können einer Blasenbildung vorbeugen.
Wichtig ist ebenfalls Sonnencreme, die vor Sonneneinstrahlung und den schädlichen UV-Strahlen schützt. Dies wird häufig bei Bergtouren unterschätzt, wo die Wirkung der Sonne um einiges stärker ist.
Für den Notfall sollte ein kleines Erste-Hilfe-Set mitgetragen werden, so dass eine Erstbehandlung von Verletzungen möglich ist. Auch das Handy hat schon viele Wanderer aus Nöten befreit. Für mehrtägige Wanderungen gibt es spezielle kleine Solar-Ladegeräte, die am Rucksack montiert werden können.
Wichtig kann auch weiteres Zubehör, wie Zelt, Kochset, Taschenlampe sein, je nachdem wie die Tour geplant ist.

Verpflegung

Nicht zu unterschätzen ist auch die Bedeutung der richtigen Verpflegung für unterwegs. Berücksichtigt werden sollten die Witterungsbedingungen, da der menschliche Körper bei Kälte wesentlich mehr Kalorien benötigt (zusätzlich zu der Extraenergie aufgrund der körperlichen Anstrengung) und insbesondere einen hohen Wasserbedarf aufweist. Kohlenhydratreiche Nahrung wie etwa Müsliriegel sind gute Snacks für Zwischendurch. Wasser sollte großzügig eingeplant werden, da bei starker Hitze und Anstrengung der Körper schnell bis zu 5 Liter Wasser am Tag benötigt.

Walkingschuhe sind keine Wanderschuhe – was ist der Unterschied?

 

Walkingschuhe

  • Der wichtigste Unterschied dieser beiden Schuharten liegt darin, dass sie für verschiedene Nutzungsformen hergestellt werden.
  • Walkingschuhe sind für die Ausübung einer Ausdauersportart gedacht und erfüllen somit andere Voraussetzungen als ein Wanderschuh, der für den Gebrauch im zum Teil auch extremen Gelände angefertigt wurde.
  • Sicher kann man seine Walkingschuhe auch für größere Spaziergänge benutzen, jedoch nicht für Wanderungen im Gebirge.
  • Auch bei den Walkingschuhen gibt es Modelle für unterschiedliches Gelände. Ein Schuh, der auf Waldboden oder matschigen Wegen getragen wird, sollte über ein stärkeres Profil verfügen. Während ein Modell, das hauptsächlich auf befestigten Wegen und Asphalt getragen wird, breiter und stärker gedämpft sein soll.
  • Grundsätzlich ist es aber wichtig, dass der Walkingschuh stabil und leicht ist. Er muss die Abrollbewegung des Fußes unterstützen und dafür sorgen, dass die Laufbewegung kontrolliert ausgeführt werden kann.
  • Beim Kauf muss also auf Körpergewicht, Gelände, Laufgewohnheit und Fußstellung geachtet werden, um keine gesundheitlichen Probleme durch die Ausübung des Sports hervorzurufen, da sonst Kniegelenke und Hüfte falsch beansprucht werden.
  • Der Wanderschuh muss allerdings noch mehr Kriterien erfüllen, um richtig eingesetzt zu werden. Natürlich kommt es hier auch auf das Gelände und den Einsatz an. Man benötigt für befestigte Wanderwege andere Wanderschuhe als für die hochalpine Wanderung in Geröll und Eis.
  • Er muss dem Fuß den nötigen Halt geben, damit dieser vor allem in schwierigem Gelände und auf langen Strecken entlastet wird, weshalb die Sohle ruhig etwas fester sein darf. Dies wirkt sich auch auf die Dämpfung aus, die härter ausfällt als im Walkingschuh, damit das Trittgefühl nicht schwammig ist und dadurch Unsicherheiten entstehen können.
  • Ein weiterer wichtiger Punkt, der den Wander- vom Walkingschuh unterscheidet, ist der Knöchelhalt. Beim Wanderschuh muss der Halt des Knöchels gewährleistet sein aber trotzdem für Klettereinsätze genügend Bewegungsfreiheit liefern. Diesen Halt muss der Walkingschuh aufgrund seines Einsatzgebiets in weitaus geringerem Maß erfüllen.
  • Beim Kauf eines Wanderschuhs spielt neben den Gesichtspunkten, wie Gelände und Körpergewicht, auch die Erfahrung eine große Rolle. Je unsicherer man ist, desto stabiler sollte der Schuh in Sohle und Oberaufbau sein, damit größtmögliche Stabilität und geringstes Verletzungsrisiko gewährleistet sind.
  • Außerdem gibt es große Materialunterschiede, die danach ausgewählt werden sollten, wie und wo der Schuh eingesetzt werden soll. Für einfache Wanderungen und Tagestouren sind leichte Wanderschuhe aus Kunstfaser ausreichend, während für Bergwanderungen robustes Leder am sinnvollsten ist. Am flexibelsten ist allerdings ein Wanderschuh mit einer Kombination aus Leder und Kunstfasern, der großen Komfort und Stabilität bietet.
  • Der Walkingschuh besteht in der Regel aus Kunstfasern, damit er leicht ist und schnell trocknet.